Buenos noches!
Ich bin todmuede. Cansada, cansada, cansada!
Im CENIT hat sich heute nichts Besonderes ereignet, ausser, dass ich auf dem CAMAL gearbeitet habe, da es in Stroemen geschuettet
hat und wir nicht in den Park gehen konnten.
Um 2 hatten wir die naechsten Spanischstunden ausgemacht. Mann, ich konnte es gar nicht fassen. Ich verstehe fast alles in den Nachrichten, obwohl die alle entsetzlich schnell reden. Natuerlich muss ich mich auch total konzentrieren, denn wenn ich nur so halb und nicht konzentriert zuhoere, geht es auch nicht wirklich.
Um 4 ging ich Fotos machen. Gerardo begleitete mich. Die Fotos brauche ich fuer eine “Student Card”, die es uns ermoeglicht, den Flug nach Galapagos billiger zu bekommen. Danach traf ich mich geradewegs mit Kerstin im Reisebuero und wir gingen mit Jorge, einem wirklich lustigem, erst 19 jaehrigen Typen, der im Reisebuero arbeitet, zu diesem Buero, das uns die Ausweise ausstellen wuerde. Danach beschlossen wir ganz spontan zu einer Aussichtsplattform zu gehen. Als wir dann keuchend den Huegel hinauf gekraxelt waren, wurde mir bewusst, dass ich vor 2 Monaten schon einmal hier gewesen war. Genauer gesagt am 31. Dezember…
Uebrigens beginne ich jetzt mit Bauchtanz. Francesca, die neue Volontaerin aus England und Tebbin, haben auch Lust. Morgen gehen wir in die erste Stunde um halb 6 Uhr abends. Ich freue mich schon so.
Monika macht uebrigens jetzt eine Diaet, die sich die “Antidiaet” nennt. Jeden Tag morgens isst sie nur noch Obst. Heute probierte ich ein Stueck dieser seltsamen Frucht, die sie ass, und die ich noch nie gesehen hatte und deren Name so kompliziert und ungewoehnlich war, dass ich ihn schon wieder vergessen hatte. Das Ganze schmeckte wie Erdnussbutter, also nicht gerade der Geschmack, den ich bevorzuge.
Monika hat sich auch eine neue Waage gekauft, und das erste was sie damit tat, nachdem sie sich selbst und ich (Que susto-Welch ein Schreck!!!) uns abgewogen hatten, war, dass sie Tebbin die Waage hinstellte und die Arme sich wiegen musste, ob sie wollte oder nicht. Sie hatte 106 libras, das Ganze durch 2.2 dividiert ergiebt…48 Kilo. Puh! Was dann kam, war eine 20 Minuten lange Predigt von Monika ueber gesunde Ernaehrung, Essen im allgemeinen und vor allem, dass Essen nichts Gefaehrliches oder Boeses sei. Ich schloss die Zimmertuer und beschaeftigte mich still weiter mit meinem “Pluscuamperfecto del Subjuntivo”, einem der wirklich allerletzten Kapitel der spanischen Grammatik.
Euch allen einen schoenen Mittwoch morgen!
Eure an euch denkende Verito!